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1961
In der Feuerwehrkommission wird am 2. Juni erstmals konkret über die Beschaffung eines Pikettfahrzeuges diskutiert.
1963
An der Sitzung des Gemeinderates vom 2. Juli behandelt man den offiziellen Antrag der Feuerwehrkommission für die Beschaffung eines MOWAG W 200 für total Fr. 62’450.-. Es fehlt nicht an kritischen Stimmen, von „überrissen“ bis „ Zürichsee-Gemeinde-Allüren“. An der Gemeindeversammlung vom 24. Oktober treten ebenfalls ernsthafte Einwände und Opposition auf. Die Notwendigkeit eines Pikettfahrzeuges ist unbestritten, doch sind viele Stimmbürger besorgt über die hohen Kosten.
Der Antrag nimmt alle Hürden schliesslich bravourös mit 97 zu 190 Stimmen.
1964
„Gut Ding will Weile haben“ . . Am 28. August orientiert der Präsident die Feuerwehrkommission, dass das Elsauer Fahrzeug – bis auf die Malerarbeiten – fertiggestellt sei. Man erwarte die Auslieferung im Oktober.
An der Sitzung vom 11. Dezember kann der Kdt. stolz und anerkennend erwähnen, dass das neue Fahrzeug bereits zweimal im Ernstfall-Einsatz stand.
1964- 1998
Zwischen 1964 und 1998 stand der MOWAG im Dienst der FW. Zuerst alleine, dann ab 1982 als „Untertane“ des 1. TLF. Bei der Beschaffung des Oel-Chemie-FZ im 1988 hat die Firma Rusterholz den MOWAG auch umgebaut, und zwar als Allzweck-Transporter mit den verschiedenen Materialien der Abteilungen und weiterem Gerät für Oel-Chemie.
Per Ende 1998 wurde der MOWAG in den Feuerwehrruhestand geschickt.
1998
An der GV des Feuerwehrvereins Elsau-Schlatt wurde ein Vorschlag, für die Eingabe an die Feuerwehrkommission, zwecks Übernahme des MOWAG durch den Verein eingereicht. Nach vielschichtigen Diskussionen erteilt die Versammlung dem Vorstand den Auftrag eine MOWAG-Arbeitsgruppe zu bilden.
1999 - 2000
Am 27.1.1999 orientiert die Arbeitsgruppe den Vorstand über die Umbauvorschläge, sowie den möglichen finanziellen Aufwand für Materialien. Dieser Aufwand entspricht ungefähr dem gesamten Vereinsvermögen. Die Arbeitsgruppe ist der Meinung, dass sehr viel Fronarbeit nötig ist um den Umbau als Partyfahrzeug zu realisieren. Nach aller Meinung muss eine Trägerschaft gebildet werden, die Anteilscheine zeichnet und somit den Umbau ermöglicht. Ziel ist es das Fahrzeug durch Vermietung an Dritte wenn möglich selbsttragend zu machen.
Anfang 2000 war es soweit, der „Startschuss“ fiel und der MOWAG verlor die meisten seiner „Innereien“. In vielen Fronarbeitsstunden demontierte man die bestehenden Einbauten, besserte man schadhafte Stellen aus und überholte man die Mechanik. In verschiedenen Einsätzen platzierten die motiviert Mitarbeitenden das neue Innenleben wie Zapfhahn, Gestelle, Kühlschränke, Waschbecken, Musikanlage etc.
Am 2. September 2000 anlässlich des traditionellen Rümikermarktes war es dann soweit. Der MOWAG wurde vor der Fürwehrbeiz der Öffentlichkeit präsentiert. Ein strahlender Oldi mit besonderem Scharm, das ist unser alter neuer Party-MOWAG
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